Nun habe ich also Internet auf meinem Zimmer. Daher auch die Post-Nachträge so zeitnah hintereinander...
Aber nicht nur das Internet hat sich in mein Campusleben geschlichen, sondern auch ein Mitbewohner. Allerdings so angenehm wie möglich, wenn man bedenkt, dass die Auswahl ohnehin auf ein Geschlecht eingeschränkt war. Es handelt sich um einen recht netten Koreaner, der kaum Englisch spricht, was meinem Chinesisch zu gute kommt. Und wichtig auch: er hat mir schon Fotos von seiner Freundin gezeigt.
Letzteres mag als Bewertungs-Kriterium für einen Mitbewohner vielleicht etwas seltsam anmuten, aber gewinnt es doch insofern an Bedeutung, als ich mindestens einen der anfangs fix gewonnenen indonesischen Freunde für schwul und ziemlich aufdringlich befinde. Aber egal!
Nun erstmal die versprochenen Fotos:

So sah es in dem Zug von Beijing nach Hangzhou aus. Unten kann man das chinesische Pärchen sehen, mit dem wir den Schlafraum teilten. Auf den Liegen oben haben wir es uns dann jeweils bequem gemacht. Interessant vielleicht über chinesische Beziehungen zu wissen: zum einen redeten die beiden beinahe die gesamte Fahrt über kein einziges Wort miteinander. Zum anderen fielen mir beim abendlichen Kartenspiel 2-3 Karten hinunter, davon eine genau auf den Busen der inzwischen schlafenden Dame. Als ich herunterstieg und ihrem Partner die Situation begreiflich machte, rührte der sich nicht vom Fleck sondern deutete einladend auf die Schlafende, die dann auch im delikatest möglichen Augenblick erwachte, ohne allerdings groß Aufhebens darum zu machen, dass ihr ein wildfremder Ausländer im Dekolleté herumfuhrwerkte...

In Hangzhou hat es wie gesagt die ersten zwei Tage lang geregnet. Am dritten allerdings war das Wetter gut genug, einen Ausflug zu wagen, und zwar auf eine sehr s

chöne Insel inmitten des Westsees (dessen chinesischen Namen ich aufgrund geharnischter Kritik aus den unteren Rängen der Kommentarschreiberei nicht wie gewohnt in diesen Klammern anführe). Diese Insel war wiederum größtenteils von Wasser bedeckt, in das Tempel gebaut wurden- alles in allem ein sehr idyllischer Anblick. I

ch will vor allem auf die stark nach oben gebogenen Ecken der dortigen Dächer hinweisen :)
Im reichen westlichen Touristen vorbehaltenen Mittelteil der Insel bieten sich dann wie rechts zu sehen schöne Damen zu angemessenen Preisen feil.

Außer der Insel besuchten wir noch den Hangzhou´schen Botanischen Garten und gingen ein wenig einkaufen. Im Prinzip ließen sich zu dieser schönen Stadt noch sehr viel mehr Bilder zeigen, aber das lässt das Layout an dieser Stelle einfach nicht zu.
Zu dem linken Bild muss man vielleicht noch sagen, dass die Seerosen auf dem Bild so groß wie Ochsen sind. Naja- vielleicht nicht ganz. Aber wenn die größeren unteren euch mit beiden Armen ein "O" formen, so würden sie feststellen müssen, das die wenigsten der dortigen Blätter hineinpassen! Zu guter Letzt noch 2 Bilder vom Shopping. Zum einen können wir gut sehen, dass Chinesen nicht nur von oben nach unten, sondern bisweilen auch völli

g verkehrt

herum schreiben. Sehr niedlich auch das untere Bild- Doreen an Wühlkisten zwischen lauter winzigen Chinesinnen. Die Sachen dort kosteten wie zu sehen 90 Cent bis maximal 1,90 €!
So, und auf Bilder vom schönen Xiamen müsst ihr wohl noch ein wenig warten. ich habe keinen Bock mehr zu schreiben und will erstmal an den Strand :)
1 Kommentare:
Yeehaa, neue Dächer!
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