So, habe gerade eingeschränkten Zugriff auf Internet, und da ich gleichzeitg extrem vergesslich bin, muss ich meine letzten Tage in Beijing leider eurer Fantasie überlassen... weiterhin zieht dieser Fakt nach sich, dass ich Fotos ebenfalls erst hinzufügen kann, wenn ich wieder mit meinem eigenen Rechner ans Netz kann, augenblicklich gewährt mir ein sehr netter Indonese namens Andres Zugang über seinen Rechner.
Jetzt, da ich Gelegenheit, sprich Zeit habe, etwas zu tippen und aufzuarbeiten, hocke ich schon in Xiamen, aber aus der Hauptstadt ging es zunächst mit dem Zug 13 Stunden lang nach Hangzhou, von dem es in einem Sprichwort folgendermaßen oder so ähnlich heißt. "Hangzhou und Suzhou sind sehr schön bzw. die schönsten Orte Chinas." Es ist wiederum meinem Gedächtnis geschuldet, dass diese lausige Version des Ausspruches hier erscheint, aber die Aussage sollte eigentlich klar geworden sein. Nun muss ich aber zu meinem Bedauern mitteilen, dass ich von der sprichwörtlichen Schönheit Hangzhous nicht viel mitbekommen habe: Von 3 Tagen Aufenthalt regnete es die ersten 2 durchgehend, der Ausflug am letzten Tag wurde von einer gewissen Unlust, Müdigkeit und nervigen kleinen Chinesen überschattet. Auch wenn letzteres in gewisser Weise ein Widerspruch in sich sein sollte...
Wie dem auch sei, ich habe so zumindest keinen handfesten Grund, der Aussage nicht zu widersprechen, Hangzhou sei nicht wunderschön.
In Hangzhou verabschiedete ich mich dann von meiner bisherigen Mitstreiterin Doreen und stieg in den Flieger nach Xiamen. Jener Stadt also, in der ich den Großteil des nächsten (Zeit-, nicht Kalender-) Jahres, einschließlich Geburtstag, Weihnachten, sämtlicher Schwarzer Messen jeden 13. und Sylvester verbringen werde. Auch die Kohlen werde ich mir hier wohl selber in die Schuhe stopfen müssen :(
*Spannung*
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