Drum also habe ich fleissig Fotos geschossen und nicht minder eifrig auch ältere Archive durchgestöbert um jetzt ein bisschen Bericht zu erstatten:
Zunächst ein paar Bilder aus dem 中山公园, dem Zhongshan Park. Ein sehr schöner Platz, um außerhalb des Campus etwas auszuspannen, etwa 15 Busminuten
Begrüßt wird man von ein paar mürrisch dreinblickenden Fremdländern (wie überall hier) und einem Löwen, der auf ´nem Globus hockt. Wenn er sein rechtes Bein heben würde könnte er bequem auf Europa pissen, aber ich glaube, Großkatzen machen das nicht so... Die Bedeutung des Getiers (einschließlich des den unteren Teil der Erdkugel säumenden Raubvogelgeschwaders) bleibt mir schleierhaft- China ist zwar relativ weit nach oben gedreht, aber das kann ja nicht alles sein, oder? Ich warte auf Interpretationsvorschläge.
Es gibt noch einen kleinen Zoo (ohne Löwen und Drachen allerdings- Topfpflanzen findet man schon ein paar) und nen winzigenVergnügungspark für Kinder. Außerde
Zu guter letzt noch ein Schnappschuss vom Gelben Kaiser- der hält sich nämlich hin und wieder auch im Zhongshan -Park auf!
So, ein paar Bilder vom Botanischen Garten, wie angekündigt. Dort ist es eigentlich noch hübscher- leider hat es fast den ganzen Tag geregnet, als wir dort waren...Rechts sehen wir 2 frisch vermählte Chinesinnen beim traditionellen Stangenkampf. Bei dieser einzigen ausschließlich Frauen vorbehaltenen Kampfsportart muss sich eine Kontrahentin (die linke Person im Bild) mit dem Rücken zur anderen stehend gegen deren abwärts und von links geführte Schläge verteidigen. Wenn sie es schafft, quasi "blind" einen Treffer zu landen, werden die Positionen getauscht. Ziel des Spiels ist es, den Strohhut des Gegners auf den Stein in der Mitte zu befördern. Es mag nicht so aussehen, aber die benutzten Kampfstäbe wiegen gute 6-7 Kilogramm!
Ein angenehmer Nebeneffekt: überflüssiges Laub wird von den Bäumen geholt...

Inmitten der für diese Region eher tyischen Gewächse fand sich sogar ein Kaktushain... MIT Kamel (das unten)! Links unten die
So, auch mir bleibt irgendwann die Spucke weg, darum im folgenden ein paar unkommentierte Bilder...
Folgendes Bild entstand schon nicht mehr im botanischen Garten, sondern im euch inzwischen wohlbekannten Nanputuo-Tempel (da wo die Chinesen den Schildkröten lustige Botschaften auf die Rückenpanzer kleben). Ich fand die Kräne so hübsch...
Im folgenden zu bewundern: Cai, mein Mitbewohner und seine chinesische Freundin Xuwen in eben jenem noblen Restaurant, von dem früher schonmal die Rede war (auch Fotos gab es schon- riesiger runder Tisch, größtenteils von Südkoreanern besetzt, edles Gedeck etc...).
Im folgenden ein wenig von der Xiamen südlich vorgelagerten Insel Gulangyu, auf der ich inzwischen zweimal war. Ich muss sagen, nach alledem, was ich über sie schon gehört habe, war es ein wenig enttäuschend, dort zu sein! Es heißt, Gulangyu stünde ganz im Zeichen der klassischen Klaviermusik- entweder ein oder sogar mehrere gerühmte Klavierspieler Chinas kommen hierher. Man könne überall Beethoven und Mozart spielen hören, hieß es weiter, und man könne sich vor lauter Notenblattverkäufern kaum retten...
Naja, die traurige Realität war, dass man nur in unmittelbarer Nähe des Strandes tatsächlich Klaviermusik hören konnte- aus ziemlich mickrigen Lautsprechern mit erstaunlich schlechter Akkustik. Wenn man in Richtung Inselmitte geht, ist wieder alles normal- genau wie an jedem anderen Ort Chinas also, an dem zu viele Ausländer herumstolpern- aller 2 Schritt
Man sollte es nicht denken, beim scheinbaren Stand der Fischindustrie hier- aber ich vermute einfach mal, dass das rechts oben zu sehende Brett nicht das übliche Modell der Flotte hier ist. Ich fand es trotzdem bemerkenswert, dass so etwas noch existiert!
Naja, es scheint gereicht zu haben, um ausreichend Gekröse für eine Art botanischen Garten für W
So, zu guter Letzt noch Bilder von dem Ort, an dem man Klavier spielen
Witzig auch links unten das erste scheinbare Zeugnis chinesischen Humors, dass ich entdecken
Die Klaviere, dass muss ich (auch aus layouttechnischen Gründen - es fehlt noch etwas Text, um die nächsten Bilder zu bringen) noch erwähnen, sind auch im Ausländer-Teil nicht so schlecht, werden offenbar auch regelmäßig gestimmt! Blöd ist nur, dass man mit dem Instrument in einem so kleinen Raum (ohne Schallabsorber an den Wänden, orientalische Wandteppiche oder so) eingesperrt ist- selbst bei geöffnetem Fenster hat man erheblich mit Hall und schlicht Lautstärke zu kämpfen. Aber das ist ein logistisches Problem und man muss es wohl in Kauf nehmen! So, genug Platz geschnorrt:
Der Raum
Tja und schließlich der angekündigte Streich, geschmückt mit ein paar Bildern eines musikalischen Schmetterlings, der in eben jenem Gebäude aufmerksam dem Geklimper lauschte und sich aus ca 1 cm Entfernung ablichten ließ.
Äh, doch nicht der Streich, hab keinen Bock mehr! Aber hier noch die Bilder:
3 Kommentare:
hey sehr schoene bilder!
mein Gott, ist das spannend, deine Fortsetzungsgeschichte zu lesen. Ich hoffe für dich, daß dein angekündigter Streich auch ein echter Brüller ist. Andernfalls seien hier schon schon Sanktionen angekündigt. Dein übriges Geseusel hört sich ganz entsapnnt an, das sit schön ud weckt die Sehnsucht nach ähnlicher Zerstreung im Reich der Mitte.
Ja der Streich ist an sich schon der Hammer gewesen. Keine Angst.
Und sag, könnt ihr die Bilder sehen oder nicht?
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